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ada - Studio & Bühne für zeitgenössischen Tanz

ada – Studioschreiber 2016/17


Ab August 2016 ist Alexandra Hennig die ada-Studioschreiberin. Ihre Texte können Sie unter dem kleinen Vorwort von Alexandra per Klick auf die entsprechende Überschrift immer 7 Tage nach der Vorstellung hier lesen.


Liebe Leser*innen,

die Möglichkeit, das Programm des ada Studios über eine Spielzeit hinweg als Studioschreiberin zu begleiten, stellt mich vor eine ehrenvolle Herausforderung – umso mehr, als dass meine Vorgänger*innen Anna Volkland, Thomas Schaupp und Johanna Withelm bereits hohe Maßstäbe an dieses Amt gesetzt haben.

Ich nehme dieses Vorwort zum Anlass, über mein künftiges Schreiben nachzudenken und sogleich mit der Sprache raus zu rücken: die kommenden Texte werden nicht unter dem Anspruch stehen, eine Expertinnenstimme zu etablieren. Im Gegenzug möchte ich den Versuch unternehmen, das Gesehene und Erlebte in Textform zu überführen und mich Ihnen als Leser*innen in gewisser Hinsicht auch selbst preiszugeben. Ich betrachte die Rolle der Studioschreiberin als Möglichkeit, einen Dialog zwischen Tänzer*innen, Akteur*innen und Zuschauer*innen anzuregen, der weniger mit Bewertung als mit kritischer Wertschätzung zu tun hat.

Die Wahl der Worte und die jeweilige Form, die diese annehmen werden, lassen sich dabei niemals unbeteiligt finden. Ich möchte es mir daher nicht nehmen lassen, meinen persönlichen Zugang zum Gesehenen offenzulegen, einzelne Arbeiten detaillierter als andere zu besprechen und mitunter sogar abzuschweifen – in dem Bewusstsein, dass Schreiben immer auch tief blicken lässt.

Mein Hintergrund als Tanz- und Theaterwissenschaftlerin wird sicher Eingang in die folgenden Texte finden – umso mehr möchte ich diesen voran stellen, dass auch ihr Auftreten nicht ohne Lampenfieber auskommt.

Tanzkritik wohnt gerade in Zeiten, in denen Tanz- und Theaterschaffende mit zunehmend prekären Strukturen umgehen müssen, auch eine kulturpolitische Dimension inne. Der oft zitierten Flüchtigkeit des Tanzes lässt sich vielleicht darin begegnen, dass er in Gesprächen, Gedanken und nicht zuletzt in den Körpern der Zuschauer*innen (weiter) wirkt und darin wert ist, erinnert, besprochen und diskutiert zu werden.

Gabi Beier hat mit der Einrichtung der Studioschreiber*in dafür ein besonderes Forum geschaffen und ich freue mich sehr, in diesem Rahmen einen Beitrag zur Sichtbarkeit und Reflexion über die Arbeit junger Tänzer*innen und Choreograf*innen leisten zu können. Vielstimmigkeit scheint mir in dieser Hinsicht ein wichtiges Stichwort zu sein!

Ich möchte mich daher der Aufforderung anschließen, die Sie als Leser*innen des Studioschreiberblogs nicht zum ersten Mal gehört haben werden: Für alle Formen von Kommentaren, Fragen, Denkanstößen und Feedback zu den Texten können Sie mich erreichen unter:

studioschreiber-ah AT ada-studio.de

Viel Spaß beim Lesen!

Alexandra Hennig


20./21. August 2016
NAH DRAN 58
Stücke von und mit Daniella Kaufman, Jara Serrano und Howool Baek & Matthias Erian.


8./9. Oktober 2016
NAH DRAN 59
Stücke von und mit Jenny Döll & Andrew Wass, Junko Okuda und Elma Riza.


22./23. Oktober 2016
NAH DRAN extended: Tanzstipendiaten
Präsentationen von Katharina Greimel aka Käthe Kopf, Helena Botto, Mirjam Sögner, Zoë Knights, Cilgia Carla Gadola, Kai Simon Stöger, Raisa Kröger/bücking&kröger und Agata Siniarska.


12./13. November 2016
10 times 6
10 Stücke, keines länger als 6 Minuten, von und mit Anna Aristarkhova/Grėtė Šmitaitė, Khadidiatou Bangoura, Forough Fami & Magdalena Meindl, Anna og Berit, Martha Hincapié Charry, Roni Katz, Nasheeka Nedsreal, Ilana Reynolds & Ira Hadžić, Julia Turbahn und Susie Yugler.


26./27. November 2016
NAH DRAN 60
Stücke von und mit Frida Yngvesson & Marie Rechsteiner, Véronique Langlott und Johanna Ackva & Magdalena Meindl.


21./22. Januar 2017
NAH DRAN 61
Stücke von und mit Alexandra Vasilieva, Yara Li Mennel & Lilly Pöhlmann und Shiori Tada.


11./12. März 2017
NAH DRAN 62
Stücke von und mit David Bloom & Renae Shadler, Romy Schwarzer und Amelia Forrest.


8./9. April 2017
10 times 6
10 Stücke, keines länger als 6 Minuten, von und mit Franziska Doffin & Julija Pečnikar, Judith Förster/Johanne Merke/Jonas Wentritt, Raffaella Galdi/Laura Giuntoli/Lina Kukulis, Lisanne Goodhue/Michael Shapira, Olga Hohmann, Caroline Kühner, Daniela Marcozzi, Yotam Peled, Valentin Schmehl/Lucian Patermann/Carl Thiemt und Katherine Williams.


22./23. April 2017
NAH DRAN extended: re-dance
Stücke von und mit Alice Heyward, Roni Katz und Louise Trueheart, kuratiert von Lee Méir.

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